Und weil’s so schön war, gleich noch ein Beitrag für euch und zugleich auch eine kleine Liebeserklärung an meine sechs Freundinnen Sina, Nina, Sarah, Lisa, Nina und Jana… ein Jahresrückblick, denn es war ein wahrhaft spannendes, aufregendes, lautes, emotionales und einfach tolles Jahr 2012 für VIVIAN VOID.

Gleich zu Beginn hatten wir Fernweh und durften dem im Januar an einem sehr schönen Ort nachgehen und spielen…im Antje Oeklesund in Berlin.

VV Berlin

Wir wussten nicht genau was uns erwarten wird. Wir hatten gerade die ersten fünfundzwanzig Exemplare unser erstes Albums “DIV.” in den Händen und waren ein bisschen nervös, ob das Album und wir uns gut verkaufen würden. Angekommen in unserem Hotel haben wir uns kurz bei einem Tee aufgewärmt und die letzten CDs verpackt. Und uns vorgefreut.

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Und nachdem wir dann auch alle Instrumente heil an ihren Ort gebracht hatten, konnten wir etwas großartiges beobachten: Wie sich – ähnlich wie zuvor wir uns auf dem Weg nach Berlin in unseren kleinen Autos – auf einmal viel zu viele Menschen am Eingang stapelten. Was für ein unbeschreiblich tolles Gefühl in einer fremden Stadt.

VV BerlinVV BerlinVV Berlin

Von dem Abend gibt es von unserem Lied “River” auch ein kleines Video:

Nina und Nina hatten mit Hilfe von ein paar Freunden kurz zuvor rechtzeitig zur Veröffentlichung unserer CD ein Video aufgenommen. Ein Making Of. Ich war zugegeben erst skeptisch und dann unheimlich stolz und auch ganz rot um die Wangen als ich das hier sehen durfte:

Ein großes Kompliment, ihr Lieben. Explizit auch an Laurens und Florian, die sehr viel bei der Bearbeitung geholfen haben. Noch immer sehe ich mir dieses Meisterwerk an und kann nicht glauben, dass wir das gemacht haben. Fast 2000 Leute haben es nun schon gesehen. Und fast 200 besitzen das auf 200 Stück limitierte Album.

Wir haben es mittlerweile um die halbe Welt schicken dürfen: Nach England, Amerika, Belgien, natürlich Deutschland, Spanien, Dänemark und noch ein paar mehr. Danke an euch alle und auch an Stephen von Woodland Recordings ohne dessen Hilfe die CD all diese Wege nicht unbedingt zurückgelegt hätte. Und an Juli Sing ohne die wir die tollen Photos von uns und unseren Mänteln am Kanal im Booklet nicht hätten.

VV DIVVV DIVVV Juli Sing

Zurück zu Hause wurden wir gleich Anfang Februar gefragt, ob wir eigentlich nicht mal eine Party geben wollen. Was ist das für eine Frage, klar wollten wir. Da wir bisher keine richtige Release-Party in Nürnberg geplant hatten, bot es sich an im Zentralcafé im K4 eine VV-Diskothek zu veranstalten.

VV Diskothek

Sieben Frauen hinter dem Mischpult. Kein Konzert, sondern unsere Lieblingsmusik für die Freunde von Vivian Void. Das Konzept ging gut auf und hat uns riesigen Spaß gemacht. Danke an dieser Stelle auch an Thomas, der das für uns möglich gemacht hat.

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Kaum zurück zu Hause von der Party mit Heimspielcharakter gab es online bereits die ersten Reaktionen auf “DIV.” Wir hätten uns nicht erträumen lassen, dass unser rein aus Mobiltelefonaufnahmen zusammengebasteltes Album auf so viel durch und durch positives Feedback stoßen würde.

So konnten wir hier noch Ende Februar auf das klienicum lesen:

“…drei­ßig tracks las­sen sich auf ihrem gerade erst erschie­nen album „div.“ fin­den […] einer erleb­nis­rei­cher als der andere. schreien, aca­pella, wol­lust, auf­ge­nom­men mit ipho­nes […]. her­aus kam ein album vol­ler phan­ta­sie, krea­ti­vi­tät, neuer d.i.y.- erfah­rung…”

Uwe Schneider von african paper schrieb ebenfalls noch im Februar hier:

“Musikalisch ist „Div.“ wie eine grelle Wunderkammer oder ein barockes Kuriositätenkabinett von heute – einmal kräftig durchgeschüttelt und in die Welt geworfen und dabei so vielseitig, dass es den jungen Damen kaum möglich sein wird, auf der Stelle zu treten…”

Unsere Musik wie eine grelle Wunderkammer? Megacool. Also ging es gleich Ende März mit Wolfgang alias Laszlo Bertholini  ins  MUZ-Studio. Dort haben wir unseren Song “River” aufgenommen.

Der Song sollte dann gleich zweimal dieses Jahr großartige Verwendung finden. Mehr dazu auch noch später.

Zunächst wurden wir eingeladen ein Lied zur DERZEIT-Tunes-Compilation No. 2 beizusteuern. Die könnt ihr euch immer noch hier herunterladen. Das DERZEIT-Magazin erscheint immer pünktlich zur Berliner Fashionweek und dank Nina Trippel waren wir dabei. Vielen Dank!! Und so sah das Ganze in der Printversion aus:

Auch noch im März folgte eine weitere Review, die nicht in Vergessenheit geraten sollte. Dennis Dreher vom reflexmagazin, der uns für ein Interview zu sich nach Hause eingeladen hatte, schrieb über uns hier Folgendes:

“….es gab wohl sel­ten ein Pro­jekt, des­sen Debüt sich so nach Punk anfühlte und dabei so dezi­diert kei­ner war. Denn DIV. ist ein Arsch­tritt für die aktu­elle Pop­mu­sik, ein Auf­schrei, wie ich ihn seit den Acht­zi­gern nicht mehr auf einer Platte gehört habe…”

Wow, vielen Dank für deine Gastfreundschaft, lieber Dennis und vor allem für diesen wunderbaren Beitrag. Er wird wohl für immer in unseren sieben Herzen bleiben.

Frühlingsgefühle und im April dann ein kurzes Intermezzo, das leicht desaströse Akustik-Privatkonzert für Sarahs Mama.

Belassen wir es einfach dabei, dass die Bilder von diesem Abend nett genug sind und wir uns danach einstimmig einigen konnten wohl nie wieder akustisch vor Publikum zu spielen. Immerhin eine auch eine Art von Erfahrung.

Nach diesem Konzert haben wir uns erstmal wieder in den Proberaum begeben…

… und uns vor allem mit dem Booking für die Vivian Void Vorld Vojage, die im Sommer anstand, beschäftigt.

Dazu aber mehr im nächsten Eintrag, denn die zweite Jahreshälfte liegt im Rückblick jetzt erst noch vor uns.

Ihr Lieben, schon mal jetzt: das war ein wirklich schönes VIVIAN VOID Jahr mit euch. Wir möchten uns bei euch allen bedanken und euch, liebe Vivians, möchte ich ebenfalls DANKE sagen. Für die tolle Zeit, die vielen Stunden im Proberaum, für die Musik, die wir zusammen machen, für all die Reisen, die wir letztes Jahr unternommen haben und für das für mich immer noch Unglaublichste von allem: Die Freundschaft, die mir sechs Frauen auf einen Schlag entgegengebracht haben, als ich vor gut drei Jahren in eine neue Stadt gekommen bin.

Alles Liebste, eure Steffi